Unglücklich in Quakenbrück verloren

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TSV Quakenbrück Dragons – Phoenix Hagen Ladies
Ergebnis: 73:63 (30:28)

Die Phoenix Hagen Ladies reisten mit einem guten Gefühl in Quakenbrück an. Aufgebaut von dem Sieg am Wochenende zuvor hatten sich die Damen viel vorgenommen. Leider lief es alles anders als geplant.

Das erste Viertel konnte, nach hartem Kampf gegen die körperlich starken Damen aus Quakenbrück, noch mit einem Punkt gewonnen werden. Der Weg zum Korb war durch die robuste spielweise des Gegners nicht leicht, doch die Ladies haben sich immer wieder durchkämpfen können. Allerdings verletzte sich dabei bereits nach 16 Sekunden Spielzeit die Aufbauspielerin Kathrin Schlatt, so dass Paulina Gjorgjeska das komplette restliche Spiel auf dieser Position ohne große Pause durchspielen musste.

Im zweiten Viertel konnte man schon erkennen, das nicht die gleiche Mannschaft auf dem Feld steht, wie bei dem Sieg eine Woche zuvor. Es gab zu viele Unstimmigkeiten und es wurde kein richtiger Rhythmus gefunden. Dazu kam noch, dass die Damen aus Quakenbrück auch auf das schnelle Basketballspiel gesetzt haben und somit konnten die Phoenix Ladies keinen großen Vorteil aus dem eigenen schnellen Spiel erlangen. Jedoch war das Halbzeitergebnis mit 30:28 noch relativ zufriedenstellend und das Spiel war noch keineswegs entschieden.

Indes schienen die Phoenix Hagen Ladies nach der Halbzeit völlig konzeptlos und konnten nicht wieder zurück ins Spiel finden. Die Mannschaft wurde von Minute zu Minute unsicherer und man konnte genau sehen, wie es den Damen noch an der nötigen Erfahrung fehlt. Im Gegensatz dazu, nutzten die Quakenbrückerinnen ihre Erfahrung und bauten den Vorsprung durch ihr ruhiges und organisiertes Spiel kontinuierlich aus (Ende 3. Viertel 51:39).

Zwar hatten sich die Ladies für das letzte Viertel noch mal vorgenommen richtig zu kämpfen, aber dies wollte nicht so richtig gelingen. Nach 34. Min. stand es dann schon 61:45. Das Spiel konnte aber noch mit einem 73:63 beendet werden.

„Wenn wir uns so präsentiert hätten wie in der Woche zuvor, dann hätte man das Spiel auch gewinnen können. Der Gegner war zwar erfahrener aber das wäre mit unserer eigentlichen Leistung machbar gewesen. Es ist schade, dass direkt nach einer guten Woche wieder so ein Bruch kommt und die Leistung gefallen ist. Den Mädels fehlte einfach der nötige Einsatzwille, sie waren nicht aggressiv genug. Das war leider eine reine Einstellungssache. Die mentale Fitness ist noch nicht da, wo ich Sie haben will.“, so die Trainerin.

Lediglich Corinna Rüsch konnte in diesem Spiel an ihre gewohnte Leistung anknüpfen, doch das allein konnte das Team leider nicht zum Sieg führen.

Das soll sich aber in der kommenden Woche ändern. Vor allem vor heimischem Publikum will man wieder an die gute alte Leistung anknüpfen, damit man den eigenen Fans auch attraktiven Basketball zeigen kann.

Daran wird das komplette Team rund um die Trainerin Schielke diese Woche arbeiten. Fraglich ist bis jetzt noch, ob Kathrin Schlatt am Training teilnehmen kann oder ob ihre Verletzung langfristig sein wird.

Viertelergebnisse: (16:17,14:11,21:11,22:24).

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