Phoenix Ladies in Grünberg chancenlos

Teilen

Bender Baskets Grünberg – Phoenix Hagen Ladies
Ergebnis: 51:50 (34:31)

Am 5. Spieltag der 2. DBBL Nord gab es für die Phoenix Hagen Ladies nichts zu holen, die Feuervögel kassierten am Sonntag Nachmittag bei den Bender Baskets Grünberg eine bittere 69:94 (39:56) Schlappe.

Die mit zahlreichen Erstliga-Spielerinnen des Kooperationspartner BC Pharmaserv Marburg angetretenen Gastgeberinnen gaben bereits früh den Ton an und zeigten den Phoenix Ladies, wer Herr im Hause ist. Die jungen Hessen spielten als Team sehr stark, trafen außergewöhnlich gut und wurden dabei offensiv v.a. von der DBB-Nationalspielerin Finja Schaake getragen, die mit 22 Punkten zur Topscorerin avancierte. Die junge, aber gewohnt starke Mara Greunke stabilisierte Grünberg am Brett und steuerte 12 Rebounds bei. Hagen fand kein Mittel gegen die exzellenten Angriffe der Bender Baskets und konnte selbst nicht zu einem flüssigen, druckvollen und zwingenden Offensivspiel gelangen. Wenige Schüsse, Ballverluste und schwache Quoten sowohl aus dem Feld als auch von der Freiwurflinie führten dazu, dass die bisher sieglosen Grünbergerinnen durchgängig das Heft des Handels in ihren Händen hielten und deren Sieg – auch in dieser Höhe – als leistungsgerecht gelten muss. Auf Hagener Seite sind die beiden Center Cailin Crosby (16 Punkte, 11 Rebounds) und Corinna Rüsch (14 Punkte, 10 Rebounds) mit soliden Vorstellungen am Brett hervorzuheben, ansonsten noch die dynamische Franziska Goessmann, die mit 15 Punkten bei starker Quote und je 4 Rebounds, Assists und Steals eine gute Allroundperformance lieferte, sich aber leider der allgemeinen Freiwurfschwäche anschloss.

„Die heutige Niederlage ist sehr bitter und offenbarte uns einmal mehr die Schwächen meiner jungen Mannschaft, die erst am Beginn eines langen Entwicklungsweges steht. Wir haben heute offensiv wie defensiv viel zu wenig gezeigt, um bei einem hochtalentierten Gegner wie Grünberg bestehen zu können. Nun gilt es, die Lehren zu ziehen und uns mit konsequenter Arbeit zu verbessern,“ lautete das Fazit der Trainerin Therese Schielke.

Cailin Crosby (16, 11 Rebounds), Franziska Goessmann (15), Corinna Rüsch (14, 10 Rebounds), Kimberly Pohlmann (9), Veronika Schielke (6), Kathrin Schlatt (6), Viona v.d. Lugt (2), Lara Froese (1), Mona Ehlert (0), Felicitas Grasshoff (0)

Facebook Like