Phoenix Hagen Ladies halten gegen Spitzenreiter lange mit

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BG ’89 Hurricanes – Phoenix Hagen Ladies
Ergebnis: 83:68 (45:37)

Am 17. Spieltag der 2. DBBL Nord zeigten die Damen der Phoenix Hagen Ladies eine über weite Strecken gute Leistung und unterlagen dem Spitzenreiter der BG `89 Hurricanes Rotenburg / Scheeßel nach langem Kampf mit 68:83 (37:45).

Die Damen von der Volme mussten die Partie gegen die Hurricanes ohne die am Sprunggelenk verletzte Veronika Schielke bestreiten, welche nach einer ersten Diagnose für einige Wochen ausfallen wird. Die zuletzt bärenstarke Leistungsträgerin Kimberly Pohlmann ging mit Rückenbeschwerden deutlich angeschlagen in das Aufeinandertreffen. Trotz dieses Handicaps spielten die Phoenix Ladies von Beginn an einen äußerst gefälligen Ball und begegneten dem haushohen Favoriten aus Niedersachsen somit auf Augenhöhe. Hagen punktete mit vielen Akteurinnen variabel und teamorientiert gegen eine nicht immer gut stehende Verteidigung, und die „Feuervögel“ erlaubten ihrerseits erfreulich wenig. Kurz vor der Pause sorgte die DBB-Auswahlspielerin Pia Mankertz allerdings für ein Ausrufezeichen auf Seiten der Hurricanes und verwandelte drei Mal eiskalt aus der Distanz, was ihren Farben einen Vorsprung verschaffte.

Nach dem Wechsel setzen die Phoenix Ladies ihr gutes Spiel fort und verlangten den Gastgebern sowohl in der Offense als auch in der Defense alles ab. Der Außenseiter punktete selbst gegen die Zone der Gegnerinnen kontinuierlich, reboundete am Brett gut und verteidigte auf hohem Niveau.

Die Entscheidung fiel dennoch nach knapp 30 Minuten: Ein starker „Run“ der insgesamt sehr gut aufgelegten 14-jährigen Emma Lina Stach im Trikot des Tabellenführers kurz vor Ende des dritten Viertels distanzierte die bis dato lediglich drei Punkte zurückliegenden Hagenerinnen schmerzhaft, und nun war das Momentum auf Seiten der Hurricanes. Im Schlussabschnitt spielte Rotenburg / Scheeßel die Partie eines souveränen Aufstiegsaspiranten, die tapferen Phoenix Ladies konnten nicht mehr zurück kommen.

„Ich mache der Mannschaft ein großes Kompliment für diese respektable Leistung, es war ein insgesamt gutes Spiel. Wir haben unsere Außenseiterchance selbstbewusst genutzt und die Spitzenmannschaft über beinahe die gesamte Spieldauer in ernsthafte Probleme gebracht. Leider waren wir nicht in der Lage, durchgängig das Topniveau zu halten, und es fehlte uns sowohl ein Quäntchen an Physis als auch an Schussglück aus der Distanz,“ bilanziert Trainerin Therese Schielke.

Cailin Crosby (20 Punkte, 6 Rebounds), Corinna Rüsch (14 Punkte, 7 Rebounds, 3 Assists), Franziska Goessmann (8 Punkte, 3 Rebounds, 3 Assists), Kimberly Pohlmann (8 Punkte), Kathrin Schlatt (7 Punkte, 7 Rebounds, 7 Assists), Annika Reinhardt (4 Punkte, 3 Rebounds, 2 Steals), Felicitas Graßhoff (4 Punkte, 4 Rebounds), Elina Stahmeyer (3 Punkte, 4 Rebounds), Lara Froese, Mona Ehlert

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