Phoenix Hagen Ladies unterliegen Bender Baskets Grünberg

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Phoenix Hagen Ladies – Bender Baskets Grünberg
Ergebnis: 77:88 (47:50)

Am 16. Spieltag der 2. DBBL Nord mussten die Damen der Phoenix Hagen Ladies eine bittere Niederlage einstecken. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt unterlag man am Samstag Nachmittag vor heimischem Publikum mit 77:88 (47:50).

Einen Rückschlag gab es bereits beim Aufwärmen: Die zuletzt sehr starke Flügelspielerin Veronika Schielke knickte um und fiel somit verletzt für die Partie aus. Zu Beginn sahen die Zuschauer in der mit lautstarken Fans gut gefüllten Sporthalle Altenhagen eine temporeiche und spannende Partie zweier guter Teams auf Augenhöhe. Der mit seinen Erstligaspielerinnen angetretene Gast aus Hessen war der erwartet starke Gegner und spielte offensiv variabel über seine jungen Leistungsträgerinnen wie Point Guard Julia Gaudermann oder Center Mara Greunke. Die „Feuervögel“ hielten exzellent dagegen und profitierten hierbei vorrangig von den hervorragend aufgelegten Kimberly Pohlmann und Cailin Crosby – sie wurden immer wieder gut in Szene gesetzt, erzielten mit starken Wurfquoten im ersten Abschnitt zusammen 35 der 47 Hagener Punkte und wurden dabei tatkräftig von der dynamischen Franziska Goessmann und der klug Regie führenden Kathrin Schlatt unterstützt.

Nach der Pause ging bei Hagen so gut wie gar nichts mehr: Viele einfache Fehler in Offense und Defense, Verlust der Spielstruktur, haarsträubende Ballverluste und schlechte Abschlüsse ermöglichten es den Bender Baskets, das Heft des Handelns in die Hände zu nehmen und die Phoenix Ladies in kürzester Zeit zu distanzieren. Vor allem die förmlich explodierende Finja Schaake scorte nun nach Belieben und legte innerhalb weniger Minuten 20 Punkte auf (insgesamt 30). Während die weiterhin guten Kimberly Pohlmann und Cailin Crosby sich tapfer gegen die Niederlage stemmten, kamen aus dem Rest der Mannschaft ansonsten zu wenige Impulse, der Mut zur offensiven Verantwortung fehlte, und die Bank konnte keine nennenswerten Akzente setzen. In der Schlussphase holte man die Hessen mehrfach an die Linie, doch der Rückstand war bereits zu groß, und die Gegnerinnen trafen ihre Freiwürfe sicher.

„Nach einer sehr ansprechenden ersten Halbzeit zweier gleichwertiger Mannschaften haben wir es nach der Pause versäumt, weiterhin Basketball zu spielen. Grünberg profitierte währenddessen sowohl von seinen individuell starken Leistungsträgerinnen als auch von seiner soliden Mannschaftsleistung. Angesichts dessen ist der Sieg der Bender Baskets Grünberg vollkommen leistungsgerecht,“ lautete das Fazit der Trainerin Therese Schielke.

Cailin Crosby (29 Punkte, 8 Rebounds), Kimberly Pohlmann (26 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists), Franziska Goessmann (7 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists), Corinna Rüsch (6 Punkte, 4 Rebounds), Annika Reinhardt (5 Punkte, 4 Rebounds), Elina Stahmeyer (4 Punkte, 5 Rebounds), Kathrin Schlatt (0 Punkte, 5 Rebounds, 2 Assists), Lara Froese (0 Punkte), Felicitas Graßhoff (0 Punkte, 3 Rebounds), Mona Ehlert (n.e.), Veronika Schielke (n.e.)

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