Unglückliche Niederlage beim Spitzenreiter

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OL2D (Spieltag 04)
Spielbericht

TSVE Bielefeld 2 – TSV Hagen 2

Endstand: 56:54
Halbzeit: 21:18

Nach vierwöchiger Spielpause unterlagen die jungen 1860iger ganz knapp und unglücklich beim Spitzenreiter TSVE Bielefeld. Die Anreise nach Ostwestfalen mussten die Hagener Damen ohne ihre beiden etatmäßigen Starter Birte Bencker und Biggy Fahnert antreten. Beide mussten krankheitsbedingt passen. In einem sehr umkämpften Spiel schenkten sich beide Teams von Beginn an nichts. Es wurde verbissen um jeden Ball gekämpft und die Hoheleyerinnen konnten trotz vieler vergebener Freiwürfe ein knappe 13 zu 11 Führung nach Ende des ersten Viertels behaupten.

Im zweiten Viertel lief für die jungen Hagener Damen im Angriff fast gar nichts. Der Korb der Bielefelderinnen schien wie vernagelt. Lediglich dank einer gut funktionierenden Defense und guter Reboundarbeit betrug der Vorsprung der Bielefelder Bundesligareserve nur drei Punkte. Beim Spielstand von 18 zu 21 aus Hagener Sicht ging es in die Halbzeitpause.

Hoch motiviert starteten die Hagener Oberligadamen in die zweite Spielhälfte und endlich fanden auch einige Distanzwürfe ins Ziel. Doch auch die routinierteren Bielefelderinnen drehten jetzt etwas auf und konnten dank der bundesligaerfahrenen Müller mit einer 39 zu 33-Führung in die letzte Viertelpause gehen. Der Start ins Abschlussviertel begann sehr vielversprechend. Zwei Dreier durch die in der zweiten Halbzeit sehr treffsichere Mona Kramer sowie vier Punkte durch die einzig verbliebene Aufbauspielerin Para Kourtoglou brachten einen 42 zu 41-Vorsprung für die Gäste. Beim Spielstand von 47 zu 47 fünf Minuten vor Spielende starteten die Bielefelderinnen einen 6 zu 0 Run, der letztendlich spielentscheidend war. Bis 40 Sekunden vor Spielende kämpften sich die 60igerinnen wieder bis auf 54 zu 56 heran und hatten sogar noch die Chance auf den Ausgleich oder sogar die Führung. Doch ein haarsträubender Fehlpass sowie ein vergebener Wurf besiegelten das Hagener Schicksal. Verloren haben wir dieses Spiel aber eher an der Freiwurflinie. 10 Treffer bei 24 Versuchen sind einfach zu wenig um ein solch knappes Spiel zu gewinnen, so der Hagener Coach. Ansonsten attestierte er den jungen Hagener Damen eine gute Einstellung mit einer guten Verteidigungsbereitschaft. Mona Kramer und mit Abstrichen Para Kourtoglou verdienten sich Bestnoten beim TSV. Ein Lob gilt den beiden Schiedsrichtern, die die Partie nicht nur sehr souverän leiteten, sondern auch noch reichlich Arbeit mit dem sehr unerfahrenen Tisch hatten.


Für den TSV spielten:

Chiara Beele (4), Annika Löwen, Mona Kramer (23/4), Carina Sickmann (1), Shenja Fohlmeister (2), Lena Schweiss (4), Paraskevi Koutoglou (6), Isabelle Judtka (2), Rieke Welzbacher (8), Svenja Mielke (4).

Carsten Froese

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