WNBL fährt als Favorit zum Meister nach Saarlouis

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Nach dem erfolgreichen Start mit Siegen über Rhöndorf und Mittelhessen, geht der TSV am Wochenende auf Reisen. Im 350 km entfernten Saarlouis wartet am Sonntag um 12 Uhr der amtierende Meister auf die Hoheleye-Mädels.

Im entscheidenden dritten Spiel der zweiten Playoffrunde setzte sich Saarlouis im April diesen Jahres gegen den TSV durch. Später durfte sich der Bundesliganachwuchs aus dem Saarland über den WNBL-Titel freuen. Der Traum vom Top 4 war für die Hagener dagegen geplatzt. Am Sonntag stehen sich die beiden Teams erstmals wieder gegenüber. Doch haben sich die Vorzeichen geändert. Während bei Saarlouis einige Leistungsträger wie Final-MVP Katharina Müller der WNBL entwachsen sind, baute der TSV im vergangenen Jahr schon auf die starken jüngeren Jahrgänge 1995 und 1996.
So zählt am Sonntag nur ein Sieg für das Schneider-Team. Eigens hierfür reist die Mannschaft bereit am Vortag an, um am Spieltag bestmöglich vorbereitet in die Partie gehen zu können. Dennoch gilt es den TV Saarlouis nicht zu unterschätzen, haben sie doch mit Leonie Edringer die aktuelle Topscorerin der Division in ihren Reihen und genauso wie die 60erinnen zwei Siege auf ihrem Konto.

Verzichten bei dem Unternehmen „dritter Saisonsieg“ muss Tobit Schneider dabei auf U15-Nationalspielerin Laura Zdravevska, für die ein Einsatz am Sonntag verletzungsbedingt noch zu früh kommt. Die Youngster Leonie Schütter und Ayse Colakoglu werden aufgrund eines Kaderlehrgangs des Verbandes ebenso fehlen. Dafür wird Mali Schrage ihr Debüt im WNBL-Trikot feiern.

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