Hagener WNBL gibt sich weiterhin keine Blöße

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WNBL (Spieltag 09)
Spielbericht

TSV Hagen U17-1 – Rhöndorfer TV

Endstand: 95:49
Halbzeit: 52:24


WNBL (Spieltag 10)
Spielbericht

Team Mittelhessen – TSV Hagen

Endstand: 54:70
Halbzeit: 29:40

Mit zwei Siegen startete die U17 des TSV Hagen 1860 das neue Jahr. Dabei zeigte das Team in der Partie am Donnerstag gegen den NRW-Konkurrenten Rhöndorfer TV seine ganze Klasse und gewann abermals deutlich mit 95:49, ehe am Sonntag ein Arbeitssieg (70:54) beim Team Mittelhessen die Vorentscheidung um Platz Eins herbeiführte.

Gegen Rhöndorf bescherte eine aggressive und konzentrierte Leistung zu Beginn eine frühe Vorentscheidung. Hochmotiviert demonstrierten die Hoheleye-Mädels ihre Vormachtstellung in der Division West der WNBL. Beim Stand von 34:8 nach elf Minuten war die Messe sprichwörtlich gelesen. Das Team nutzte die tiefe Bank und hielt die Intensität hoch. Besonders auffällig agierte Youngster Leonie Schütter, die sich mit einer unbekümmerten Leistung und 15 Punkten zum Topscorer aufschwang.

Ohne Schütter und Mali Schrage, die mit der U15 in Oberhausen spielten sowie der erkrankten Liesa Mikus ging es mit nur neun Spielerinnen am Sonntag nach Grünberg. Bei den Mittelhessen, die die Begegnung der „beiden“ Erstplatzierten zum Topduell ausgerufen hatten, erwischte der TSV einen gebrauchten Tag. In der ersten Halbzeit wurden die Löcher in der Verteidigung der Gastgeber nicht genutzt. So verpassten die 60erinnen einen deutlicheren Halbzeitstand (40:29). In der zweiten Halbzeit konnten die Hessinnen noch einmal auf 44:41 verkürzen, wichtige Distanztreffer von Mona Kramer und Jordis Wächter stellten den alten Abstand aber schnell wieder her. Das letzte Viertel wurde mit 17:10 gewonnen und der zehnte Sieg im zehnten Spiel trotz der personellen Ausfälle unter Dach und Fach gebracht. Stehende Ovationen der hessischen Fans für die 16-Punkte-Niederlage des eigenen Teams zeigen den Respekt, den sich der TSV mit seiner bisherigen Dominanz erspielt hat.

„Ich bin froh über diese beiden hochverdienten Siege. Wir können nicht jede Partie mit 40 Punkten oder mehr Differenz gewinnen. Gerade in der Verteidigung lassen wir im Spiel „Mann-Gegen-Mann“ nicht viel zu und lernen individuell, während andere Teams 40 Minuten mit einer Zone agieren. Jetzt haben wir Platz Eins sicher und können uns nun mit den restlichen Begegnungen auf die anstehenden Play-Offs vorbereiten sowie ohne den Druck der Tabelle individuelle Schwerpunkte setzen“ äußert sich Trainer Tobit Schneider zum Spiel.


Für den TSV spielten:

Mona Kramer (5/4), Chantal Neuwald (4/7), Paulina Fritz (7/5), Liesa Mikus (4/dnp), Birte Bencker (14/17), Isidora Maksic (4/0), Isabelle Judtka (12/6), Alina Gimbel (14/17), Laura Zdravevska (4/0), Leonie Schütter (15/dnp), Mali Schrage (2/dnp), Jordis Wächter (10/14).

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