Ab dem zweiten Spielviertel nimmt das Unheil seinen Lauf

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Mit drei Siegen in Serie hatten die Basketball-Zweitliga-Damen der Phoenix Hagen Ladies das alte Jahr beendet und waren damit auf einen guten fünften Rang geklettert. Mit einer Leistung wie der gestrigen beim 2014-Auftakt in Grünberg braucht die Truppe von Trainer Uli Overhoff allerdings keinen Gedanken an eine Playoff-Teilnahme zu verschwenden. Bei den gastgebenden Bender Baskets gab es eine bittere 55:87 (35:51)-Klatsche.

Schon der Auftakt versprach nichts Gutes für die Gäste, die erstmals mit Katharina Quakernack antraten. Die Spielberechtigung für die aus Herne gekommene Flügelcenterin war rechtzeitig eingetroffen. Grünberg startete mit einem 9:0-Lauf ins Spiel, wovon sich das Overhoff-Team jedoch noch nicht beeindrucken ließ. Zum Ende des ersten Viertels lagen die Gäste sogar mit einem Punkt vorn (22:21). „Dann nahm das Unheil seinen Lauf“, mit diesen Worten beschrieb der TSV-Coach das, was folgen sollte.

Die taktische Vorgabe, Grünbergs Fastbreaks weitgehend zu unterbinden, konnte ab dem zweiten Viertel nicht mehr umgesetzt werden. Im eigenen Aufbauspiel leisteten sich die Ladies viele unnötige Fehler, bei den Rebounds standen Hagens Centerspielerinnen. insgesamt auf hoffnungslos verlorenem Posten. Während sich die zuvor punktgleichen Hessinnen 53 Rebounds schnappten, brachten es die Ladies nur auf 32. Das konnte nicht gut gehen. „Die Offensive war schon schlecht, die Defensivleistung katastrophal“, fasste Uli Overhoff den Auftritt seiner Mannschaft zusammen. Nach der Pause zogen die Grünbergerinnen ohne große Gegenwehr davon.

Phoenix Hagen Ladies: Stahmeyer (13), Grunau (2), Reinhardt, Schütter, Schlatt (6), Quakernack (4), Kassack (9), Neuwald (1), Hayes (10), Gimbel (10).

Quelle: Der Westen

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