TSV verliert Herzschlagfinale

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JRL U17w (Spieltag 22)
Spielbericht

TSV Hagen U17-2 – TV Werne

Endstand: 52:53
Halbzeit: 25:21

Am vergangenen Samstagabend fanden fast 100 Zuschauer, den Weg in die Öwen-Witt-Halle. Für ein U17-Regionalligaspiel schon eine ordentliche Kulisse. Die Partie hatte es aber auch in sich, schließlich spielte der Erste gegen den Zweiten und es ging für beide Teams um den Regionalligameistertitel. Die Stimmung auf den Rängen war schon vor dem Sprungball richtig gut.

Hagen erwischte den besseren Start ins erste Viertel und konnte somit dieses Viertel mit 13:8 für sich entscheiden. Werne hingegen spielte schon wie im Hinspiel eine klassische Zonenverteidigung, hinten reinstellen und auf Fehler der Gäste hoffen. Das zweite Viertel konnten die Gäste knapp für sich entscheiden (12:13), vor allem, weil die Würfe der Hagenerinnen von außen nicht ihr Ziel fanden.

Nun war Halbzeitpause in der Öwen-Witt Halle angesagt. In der Kabine schwor man sich noch mal auf die zweite Halbzeit ein. Die Gastgeber kamen auch zuerst besser aus der Kabine und man konnte sich auf 28:21 absetzten. Doch dann kam der einzige, Spiel entscheidende, Einbruch in das Spiel der Hagenerinnen, Werne erspielte sich 8 Punkte in Folge und konnte so in der 23. Minute mit 28:29 in Front gehen. Hagen konterte mit einem 3-Punkt Wurf durch Isabell Michalski und so lag man wieder 2 Punkte vorne. Das Spiel verlief bis zu 29. Minute weiter ausgeglichen, ehe Werne noch mal 6 Punkte drauf legte und mit 37:41 ins Schlussviertel ging.

Hagen kämpfte sich wieder ran und konnte in der 38. Minute zum 47:47 ausgleichen. Spannend sollte es bis zum Ende bleiben. Hagen führte 14 Sekunden vor Schluss mit einem Punkt. Werne hatte Einwurf. Doch die Nummer 8 der Gäste hatte etwas dagegen und versenkte ihren Wurf, der eher weggeschmissen aussah, im Hagener Korb. Auszeit nun auf der Seite von Hagen, bei 9 Sekunden Restspielzeit. Hier behielten die Gastgeber nicht die Nerven und verloren den Ball. Werne hatte bei noch 2 Sekunden auf der Uhr Ballbesitz durch Einwurf. Werne spielte den Ball ins Feld und damit war der Traum des TSV vorbei.

Bei Werne kannte der Jubel keine Grenzen, beim TSV waren es dann Tränen der Enttäuschung. „Glückwunsch erst einmal an Werne zum Titel und ein Dank an alle Zuschauer die auf beiden Seiten richtig für Stimmung gesorgt hatten“, so Trainer Herbst.

Fazit: „Meinen Spielerinnen möchte ich ein großes Lob aussprechen, sie haben alles gegeben und sich trotz der Niederlage den Titel Meister der Herzen verdient“. Am Ende machten die zwei oder drei individuellen Fehler den Unterschied aus, was zwar ärgerlich ist, aber nun leider auch zu unserem schönen Sport dazu gehört. Dieses Spiel heute zeigt das auch in den zweiten Mannschaften beim TSV sehr guter und emotionaler Basketball geboten wird.

„Für mich war es das letzte Spiel als Trainer der U17 und ich kann mit Stolz behaupten, ihr seid ein „geiles Team“, macht weiter so und lasst den Kopf nicht hängen, denn ich bin mächtig stolz auf Euch und eure Leistung“.


Für den TSV spielten:

Beele, G. (1), Uso, S. (12), Michalski, I. (15), Danzebrink, A. (6), Scheid, J. (6), Thomas, L. (0), Puchold, S. (2), Erfurt, K. (2), Gerling, L. (0), Walder, A. (8)

Christian Herbst

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