Ladies unterliegen starken Göttinger Veilchen

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PHL 2.DBBL (Spieltag 13)
Spielbericht

Phoenix Hagen Ladies – BG 74 Göttingen

Endstand: 61:79
Halbzeit: 31:33

Eine weitere Niederlage mussten die Zweitliga-Basketballerinnen von Phoenix Hagen am Samstagabend im Kampf um den Klassenerhalt einstecken. Sie verloren zu Hause deutlich mit 61:79 (31:33) gegen die BG 74 Veilchen Ladies aus Göttingen.

Nach einem schlechtem Start (2:8) und einer früh genommenen Auszeit kämpften sich die Ladies dank einer stark aufspielenden Pia Kassack langsam ins Spiel. Beim Spielstand von 17:18 aus Sicht der Phoenix Ladies ging es in die erste Viertelpause. In einer hektischen ersten Hälfte mit vielen Turnovers auf Hagener Seite gelang es den Ladies dank einer starken Defense im Spiel zu bleiben. Die erneut schwache Freiwurfquote sowie einige leichtfertig vergebene Chancen verhinderten eine Halbzeitführung. Dennoch konnten die Hagenerinnen beim Spielstand von 31:33 erhobenen Hauptes in die Halbzeitpause gehen.
Für das in der Regel schwache dritte Viertel hatten sich die Ladies viel vorgenommen und der Start in die zweite Hälfte war gut. Durch Körbe von Kathrin Schlatt und Sophia Mücke gelang es den Ladies sogar in Führung zu gehen. Aber mit zunehmender Spieldauer kamen die Göttinger Veilchen immer besser ins Spiel und trafen jetzt auch deutlich besser. Dem Schneider-Team hingegen gelang es nicht, die Wurfquote zu verbessern und beim Spielstand von 57:45 ging es in die letzte Viertelpause. Der Start ins Abschlussviertel war nochmals verheißungsvoll und spätestens mit dem Dreier von Elina Stahmeyer zum 54:61 waren die Hagener Damen wieder im Spiel. Doch die Göttinger Veilchen zeigten, warum sie zur Spitze der Liga zählen und mit dem nun folgenden 10:0-Run brachten sie den verdienten Auswärtssieg unter Dach und Fach. In den letzten Minuten riskierten die Ladies sowohl offensiv wie auch defensiv viel, ihr Mut wurde aber nicht belohnt. Göttingen nutze seine Chancen zu konsequent und zog davon. Trotz der Niederlage fand Coach Tobit Schneider lobende Worte, nicht nur für Pia Kassack, die ihre beste Saisonleistung ablieferte.
„Letztendlich siegten die Göttingerinnen verdient, auch wenn das Spielergebnis den Verlauf des Spiels nicht ganz wiederspiegelt. Für uns heißt es nun, die Köpfe weiter oben zu behalten und ruhig zu bleiben“, resümierte Schneider.


Für die PHL spielten:

Kassack (18), Schlatt (14), Stahmeyer (12), Mücke (7), Grunau (4), Küper (3), Gimbel (2), Schütter (1), Dzeko, Colakoglu

Sabine Kaminski

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