Die Vorweihnachtszeit hatte die U14 mit ihrer vollen Härte erwischt. Frieda Klawonn fällt den Rest des Jahres aus. Zwar wurden alle für das Spiel am Sonntag wieder fit, außer Frieda K. natürlich, aber man entschied sich dennoch Sümeyye aus der U12 mitzunehmen, um auf Nummer sicher zu gehen. Außerdem hatte man noch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel, indem man im letzten Viertel die Hernerinenn eingeladen hatte zu punkten. Deshalb warnte man auch vor der Schnelligkeit der Gastgeberinnen und auch ein gutes Reboundverhalten wurde eingefordert.
Doch dr Start ins Spiel ging eindeutig an die Ruhrpott Baskets. Die waren einfach den Tick wacher, den Tick williger und den Tick schneller als die Gäste. Gerade im Umschaltverhalten ließen die Hernerinnen die Hagenerinnen oft im Regen zurück. So konnte Herne mit 10:5 und dann mit 18:11 in Führung gehen. Ein schöner Durchstecker, endlich mal, auf Emilia verkürzte vor dem Schlussabschnitt aber wieder auf 20:19.
Aber im zweiten Viertel ein ähnliches Bild. Herne wollte es einfach mehr. Doch Hagen ließ Herne immerhin nicht wieder davonziehen, ging sogar mit 26:30 in Führung und eine wachte in dieser Phase richtig auf. Rania verteidigte extrem stark und brachte Herne einige Male sehr in Bedrängnis, dennoch holte sich Herne die Führung zur Halbzeit zurück (36:34).
Die Ansagen waren klar. Die Kontrolle dieses Spiel über eine gute Transition Defense erlangen und vorne gut und strukturiert spielen. Mentalität war gefragt und Hagen lieferte. Lucy und Lilly offensiv, Rania weiterhin defensiv und dann auch offensiv. Zwar klappte nicht imemr alles aber immerhin konnte man Herne bei 6 erzielten Punkten halten und somit mit einem 42:48 ins letzte Viertel gehen.
Und es war die Captain Emilia, die mit einem Dreier und noch einem Korbleger direkt die Marschroute fürs letzte Viertel vorgab. Dania mit einem schönen Drive stellte dann den ersten zweistelligen Vorsprung dieses Spiels her. Aber Herne gab sich nicht auf verkürzte nochmal auf 6, aber U12 Debütantin Sümeyye warf sich auf die freien Bälle, leider sprang ihr Korbleger dreimal innen gegen den Ring um dann doch rauzufliegen, auch Annike und Frieda holten wichtige Rebounds. Lea und Charlotte hielten nochmal körperlich dagegen, sodass man mit einem 15:0 Lauf das Spielbeendete und den 5. Sieg in Serie eintüten sollte. Jetzt stehen zum Abschluss des Jahres noch die beiden Topspiele gegen den Tabellenersten Bochum und den Tabellenzweiten Bonn an.
Für den TSV spielten:
Für den TSV spielten: Wisniewski, L. (22), Dreschers, F., El-hankouri, R. (2), Melchior, L. (33), Teschner, C., Dagyikar, S., Poralla, E. (11), Sohit, D. (4), Schnier, A.
