Desaster in Herne

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JNRWL U13w (Spieltag 06)
Spielbericht

Herner TC – TSV Hagen U13-1

Endstand: 101:48
Halbzeit: 54:31

Am Sonntag ging es für die TSV-Mädchen zum ungeschlagenen Favoriten nach Herne.

Dass die Mädchen vom Herner TC auch in diesem Jahr wieder das beste NRW-Ligateam stellen, war allen bewusst. Die TSV-Mädchen wollten an ihre guten Leistungen aus dem letzten Spiel anknüpfen und den Gastgeberinnen einen harten Kampf bieten.

Alle Hoffnungen auch nur mithalten zu können wurden im ersten Viertel (29:11) schnell begraben. Ernüchternd mussten die Gäste feststellen, dass sie gegen der konsequenten Herner Defense nichts entgegen zu setzen hatten. Bei den Hagenerinnen lief nichts zusammen, Fehlpässe und Schrittfehler reihten sich aneinander ebenso wie vergebene leichte Korbleger. Die Hagener Defense wurde von den Herner Mädchen leicht überwunden, das Ausnahmetalent Jenny Strozyk (52 Punkte!) zeigte, dass sie in der Lage war, im Alleingang die TSV-Mädchen zu besiegen. Aber auch die anderen Herner Spielerinnen waren, zwar körperlich kleiner als die Gäste, dafür aber schneller und treffsicherer als die Hagenerinnen. Zu viele Einzelaktionen und fehlendes Zusammenspiel in Offense und Defense führten zu einem 23 Punkte Rückstand zu Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel spielten sich die Herner Mädchen in einen Rausch (23:6 und 24:11)

und deklassierten die hilflos wirkenden Hagener Gäste. Zum ersten Mal mussten die Hagener Spielerinnen eine Hundertpunkte-Niederlage (101 : 48) hinnehmen. Ins schlechte Bild passt dann auch die desolate Freiwurfquote von nur 20 % (4 von 20).

Ziel der nächsten Trainingseinheiten muss ein, diese Niederlage so schnell wie möglich zu verarbeiten, aus den Fehlern zu lernen und vor dem nächsten Heimspiel neues Selbstbewusstsein aufzubauen.


Für den TSV spielten:

Jessika Schiffer (10), Caro Busbach (1), Jasmina Hujic (9), Janina Schmidt, Lea Graf, Caterina Schneider (4), Nele Luda, Chiara Söhnchen (9), Laura Gabriel, Michelle Misic (15)

Es fehlten: Gloria Idahosa, Michelle Zahner-Gothen und Lucy Meierling

Ingo Scheid

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