TSV Hagen 1860 richtet deutsche Endrunde bei der weiblichen u15 aus

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Nach dem Gewinn der Nordwestdeutschen Meisterschaft richtet der TSV Hagen 1860 am kommenden Wochenende (4. und 5. Juni) das Final Four der deutschen Meisterschaften für weibliche u15 Teams aus.

Auf dem Weg zum Halbfinale mussten die Hagenerinnen dabei mit der BG 2000 Berlin, dem Herner TC und der BG Göttingen drei dicke Brocken aus dem Weg räumen.

Nach einem schwer erkämpften Auftaktsieg gegen kampfstarke Berlinerinnen (78:62), bei dem Mona Kramer (29) und Alina Gimbel (27) herausragten, trafen die Hoheleyerinnen am Sonntagmorgen gegen alte Bekannte aus Herne. Von Beginn an lagen die Hagenerinnen immer leicht in Front und sahen nach dem dritten Viertel beim Stand von 61:38 schon wie die sicheren Siegerinnen aus. Doch dann verpatzten die 60erinnen den Auftakt ins letzte Viertel völlig und ließen die nie aufsteckenden Spielerinnen aus dem Ruhrpott noch einmal bis auf 51:62 (35.) herankommen. Am Ende sorgten dann Mona Kramer und die gut aufgelegte Laura Zdravevska für den zweiten Sieg im zweiten Spiel, was vor dem letzten Spiel bereits die Qualifikation für das Final Four bedeutete.


Im letzten Spiel gegen die Gastgeberinnen ging es dann um den Gewinn der Nordwestdeutschen Meisterschaft und der damit verbundenen Ausrichtung der Endrunde. Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts und ließen klar erkennen, dass sie die Endrunde in ihrer Heimatstadt austragen wollten. Es entwickelte sich ein enges und packendes Spiel, das zur Halbzeit immer noch unentschieden stand (27:27).
Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte dann die Mannschaft aus Göttingen. Über 33:29 (23.) zogen die Gastgeberinnen bis auf 42:37 (29.) davon, ehe Punkte von Alina Gimbel die Hagenerinnen zum Ende des dritten Viertels auf 42:39 verkürzen konnten.

Im letzten Viertel wog das Geschehen hin und her. Göttingen punktete fast nur noch durch seine Nationalspielerin Jenny Crowder, die allerdings auch nicht verhindern konnte, dass die Hagenerinnen die Führung an sich reißen konnten (45:48, 25.). Beim 56:55 (39.) lagen die 60erinnen noch einmal zurück, ehe Alina Gimbel nach Assist von Mona Kramer ihre Farben wieder knapp in Führung warf. Nach einem verwandelten Freiwurf der Gastgeberinnen stand es 57:57, als Jasmin Schrage gefoult wurde und an die Freiwurflinie musste. Nach einem getroffenen Freiwurf zum 57:58 angelte sich Alina Gimbel den Offensiv-Rebound und wurde bei der anschließenden Korbaktion ebenfalls gefoult. Auch sie traf den ersten Freiwurf und verwarf den Zweiten. Diesmal sicherten sich die Gastgeberinnen allerdings den Rebound und hatten nun noch einen letzten Angriff. Sechs Sekunden vor Schluss begingen die Hagenerinnen dann allerdings ein unnötiges Foul und so hatten die Göttingerinnen dann die große Chance, das Spiel in die Verlängerung zu schicken. Zwar konnten die Niedersachsen keinen ihrer Freiwürfe verwandeln, sich jedoch den Rebound sichern. Der letzte Dreipunktwurf verfehlte jedoch dann sein Ziel, sodass die Hagenerinnen einen glücklichen Sieg gegen die starke Mannschaft aus Göttingen feiern konnten.

Die Endrunde am kommenden Wochenende in Hagen:

Die Hagenerinnen treffen nun am Samstag um 16 Uhr auf die Mannschaft der BSG Ludwigsburg, während die Göttingerinnen danach um 18.15 Uhr gegen die Mannschaft das TS Jahn München antreten müssen.
Alle Halbfinalspiele sowie das Spiel um Platz 3 (Sonntag 10 Uhr) und das Finale (Sonntag 12.30 Uhr) finden in der Sporthalle Altenhagen statt.

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