WBV-Pokal geht zum dritten Mal in Folge an den TSV Hagen

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Trotz einer 48:58 (25:31)Niederlage im Rückspiel des WBV-Pokalfinales gegen den Rhöndorfer TV gelang den Basketballerinnen des TSV Hagen 1860 der Hattrick. Sie gewannen zum dritten Mal in Folge den Pokal. Den Grundstein für den Gewinn legten die Hagenerinnen im Hinspiel in heimischer Halle, das sie deutlich mit 84:58 (34:28) gewinnen konnten. „Wir haben trotz der Niederlage verdient gewonnen, alle Spielerinnen haben gekämpft und in beiden Spielen alles gegeben. Die Halle am Schloss Hagerhof ist schwierig zu bespielen, sie ist sehr klein und ungewohnt. Trotzdem haben wir eine gute Leistung abgeliefert“, freut sich Trainer Carsten Froese.

Die Hagenerinnen kamen schlecht ins Spiel, besonders in der Offensive war der Wurm drin. In der 5. Minute konnte sich Rhöndorf bereits zum 4:13 absetzen. Doch die aggressive Verteidigung der TSV-erinnen machte sich wieder bezahlt. Bereits zum Ende des ersten Viertels kamen sie zum 15:19 heran. Das zweite Viertel war ein stetiges Auf und Ab, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte.

Nach einer Halbzeitansprache, in dem das Ziel Sieg gesetzt wurde, passierte nach dem Seitenwechsel genau das Gegenteil. Innerhalb der ersten drei Minuten des dritten Viertels schafften es die Gastgeberinnen sich auf 39:25 abzusetzen. Nach einer Hagener Auszeit kamen die Gäste wieder besser ins Spiel und gaben das dritte Viertel nur mit 37:43 ab. In der 35. Minute schafften es die Hagenerinnen sogar sich auf 45:47 heranzukämpfen, doch so kurz vor Schluss war die Spannung aus dem Spiel raus. Es war allen Beteiligten klar, dass Rhöndorf sie nicht mehr mit den erforderlichen 27 Punkten schlagen konnte und der Pokal wieder an die jungen Hagenerinnen geht.

Ein Sonderlob verdiente sich in diesem Spiel die erst 15-jährige Sarah Lückenotte, die auf dem Aufbau wieder einmal Führungsqualitäten bewies und ihr Team gut strukturierte. „Ich bin zufrieden mit der gesamten Mannschaft, wir haben unsere gute Saisonleistung mit dem Pokalsieg gekrönt, auch wenn dieses Spiel nicht unser offensiv stärkstes war, haben wir durch eine sehr gute Verteidigung uns den Titelgewinn sichern können“, lautet das Fazit des stolzen Trainers.

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