Bittere Niederlage im Pokal – trotzdem stark gespielt

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Regionalliga Damen WBV-Pokal (Runde 02)
Spielbericht

 

TSV Hagen – TSVE Bielefeld

 

Endstand: 62:65
Halbzeit: 31:25

 

Im WBV Pokal mussten die Damen eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen, dabei führte man das ganze Spiel, musste jedoch in den letzten 2 Minuten dem sehr hohen Einsatz Tribut zollen.

Motiviert gingen die Damen in dieses „Do Or Die“- Spiel gegen den Ligakonkurrenten aus Bielefeld. Nach 4 Niederlagen in der Liga sollte das Spiel zum Charaktertest werden. Mit drei erfolgreichen 3-Punkt Würfen startete man sehr gut in die Partie, der Druck in der Verteidigung wurde hochgehalten und so versuchte man den Bielefelderinnen keinen einfachen Spielaufbau zu ermöglichen. Trotzdem schlichen sich immer wieder kleine Fehler ein, die dem Gegner einfache Punkte ermöglichten.
Insbesondere das Fastbreak-Spiel des TSV war zu schwach und viele Möglichkeiten davon zu ziehen, blieben leider ungenutzt.
Jedoch gelang es, angetrieben von einer gut aufgelegten Sophia Mücke mit einer 6-Punkte Führung in die Pause zu gehen.

Die 2. Hälfte war nun ein offener Pokalfight, indem es die TSV Mädchen erstmals in dieser Saison schafften den Ball sehr gut zu bewegen und freie Würfe und Korbleger zu kreieren. Jedoch war der Kräfteverbrauch der Ganzfeldverteidigung recht hoch, sodass vor allem die Konzentration zum Ende des Spiel mehr und mehr abnahm. Zu oft fehlte nun die Helpside und das gegnerische Pick’n’Roll konnte nicht verteidigt werden. So übernahm Bielefeld 2 Minuten vor Schluss die Führung und konnte sie 30 Sekunden vor Schluss auf 3 Punkte ausbauen. Der wichtige TSV Angriff endetet nun mit einem Offensiv Foul, ein Ballgewinn mit anschließendem Korbleger der starken Antonia Fritz, verkürzte jedoch nochmal auf einen Punkt. 6 Sekunden vor Schluss konnte die Bielefelderin Wehmeyer beide Freiwürfe verwandeln und der letzte 3er verfehlte sein Ziel.

„Eine sehr bittere Niederlage nach einem tollen Spiel der Mannschaft. Wir haben uns im Vergleich zu den Ligaspielen sehr gesteigert und den Ball viel besser im Angriff bewegt, was zu tollen Aktionen geführt hat. Auch unsere Defensive wird immer stabiler, Nina Schnietz hat wieder mal gezeigt, dass sie hier viel zusammen hält – leider haben wir das Pick’n’Roll nicht immer gut verteidigt und dadurch zu einfache Punkte kassiert. Samer Uso, Toni Fritz und Sarah Lückenotte haben das ganze Spiel viel Druck auf den Gegner gemacht, dieser intensive Einsatz war beeindruckend. Das Spiel gibt Hoffnung für unsere nächsten Ligaspiele, die spielfreie Zeit werden wir intensiv nutzen und dann um Siege mitspielen,“ sind sich die Coaches Schumann und Höhn sicher.


Für den TSV spielten:

Samer Uso (5); Sarah Lückenotte (4); Nina Schnietz (9/1 Dreier); Justyna Kowalik (8); Antonia Fritz (14/1); Teo Maksic (0); Sophia Mücke (20/1); Jasmina Hujic (0); Stina Puchold (2)

Fabian Schumann

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