Regionalliga Damen unterliegen Velbert, müssen sich vor ihrer Leistung aber nicht verstecken

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RLD (Spieltag 02)
Spielbericht

 

TSV Hagen – Velberter SG

 

Endstand: 60:76
Halbzeit: 34:42

 

Ohne Aufbauspielerin Sarah Lückenotte, die krankheitsbedingt vor dem Spiel absagen musste, starteten die TSV Damen ins Spiel gegen den Aufstiegskandidaten aus Velbert. Der TSV begann, wie es die Coaches geforderten hatten; defensiv sehr agressiv und einsatzfreudig, offensiv mit viel Mut und Zug zum Korb. Justyna Kowalik und die erst 14 Jährige Caterina Schneider konnten hier gleich zu Beginn Akzente setzen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Teams agierten auf gutem Niveau und kämpften um jeden Punkt. Mit ihrem Dreier vor Viertelende verkürzte Jasmina Hujic den TSV Rückstand auf 3 Punkte.
Velbert sichtlich angefressen, dass die TSV Damen so gut mithielten, erhöhte den Druck in der Verteidigung und kam zu einem 8 Punkte Run, begünstigt durch ein unglückliches Technisches Foul an Sophia Mücke. Auch die Amerikanerin Jennifer Judge fing nun an, konstant ihre Würfe zu treffen.
Nach einer Auszeit schaffte man es den Schalter vor der Pause noch einmal umzulegen, insbesondere die jüngeren Spielerinnen Schneider und Stina Puchold hielten den TSV zur Halbzeit in Schlagdistanz.

Explosiv kam man aus der Kabine, verbuchte 2 schnelle Ballgewinne mit anschließenden Punkten und verkürzte auf 4 Punkte. Leider verlor man dann ein wenig den Zugriff auf die Partie. Würfe vielen nicht mehr, und auch die Verteidigung musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Velbert zog so auf 17 Punkte davon.
Das letzte Viertel konnte noch einmal ausgeglichen gestaltet werden, näher als 15 Punkte kamen die TSV Damen aber nicht mehr heran.

Trotzdem waren sich die Coaches am Ende sicher:“ Wieder einmal eine ansprechende Leistung des Teams, wir haben es wieder geschafft uns im Vergleich zur Vorwoche zu steigern, Velbert war noch einmal ein etwas höheres Kaliber als Köln. Die Leistung der ersten Halbzeit gilt es in Zukunft 40 Minuten aufs Feld zu bringen, um mehr als ein unangenehmer Gegner zu sein. Der Ausfall auf der Guard Position war sicherlich ein Faktor, doch Toni Fritz und Jasmina Hujic haben hier eine super Leistung, auf sonst ungewohnter Position, abgerufen. Mal sehen was in Herne am Donnerstag möglich ist.“

Fotos: Michael Kleinrensing


Für den TSV spielten:

Uso, S. (1), Hujic, J. (3/1 Dreier), Schnietz, N. (6), Danzebrink, A (0), Bönicke, E. (2), Fritz, A. (9), Puchold, S. (4), Mücke, S. (9/1), Kowalik, J. (16/1), Eicken, L. (0), Schneider, C. (10)

Fabian Schumann

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