Phoenix Ladies: „Jedes Spiel ein Endspiel“

Teilen

„Ab jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel!“ prophezeite Ladies Co-Trainer Saragan Sajeevan nach der letzten Heimschlappe gegen Köln und auch das letzte Auswärtsspiel in Wolfenbüttel lief für die Phoenix Hagen Ladies in der 2. Basketball Bundesliga nicht rund. Nun haben die Hagenerinnen das nächste Heimspiel gegen den Tabellenachten TuS Lichterfelde vor der Brust und lediglich ein Sieg trennt die beiden Teams von einem Platz im Mittelfeld und einem Abstiegsplatz.

Sprungball der Begegnung ist in der Sporthalle Altenhagen um 19 Uhr. „Es wird für uns wieder ein schweres Spiel, wir müssen in unserer jetzigen Situation aber alles geben“, sagt Trainer Uli Overhoff. Das Omen des Hinspiels ist aber gut, welches sie mit 69:56 (30:28) für sich entscheiden konnten. Die Partie gestaltete sich durchgehend eng, bis die Ladies kurz vor Ende des dritten Viertels einen fulminanten 17:0-Lauf hinlegten und sich somit den Weg ebneten. Aber im Hinspiel fehlten den Berlinerinnen gleich drei Leistungsträgerinnen verletzungsbedingt. Kristin Greiner (Aufbau), Patricia Broßmann (Flügel) und Noemie Rouault (Center) sind bei den Hauptstädterinnen wieder fit und einsatzbereit.

Besonders Noemie Rouault räumte in den letzten Begegnungen unter den Brettern auf. Gegen den Tabellenersten aus Rotenburg konnte sie 15 Punkte erzielen und 17 Rebounds sammeln. „Im Moment ist sie eine wandelnde Double-Double Maschine“, zollt Overhoff Respekt an Rouault. Darüber hinaus müssen die Ladies auch besonders auf die Aufbauspielerin Lena Gohlisch und das erst 15-jährige Centertalent Satou Sabali aufpassen.

Laut Trainer Uli Overhoff muss sich das Team jetzt auf seine Stärken besinnen, die in der Verteidigung und in einem guten Teamplay liegen um die wichtigen Punkte gegen den Abstieg zu erhaschen. Außerdem können die Ladies komplett in die Partie gehen, auch auf die verletzte Kathrin Schlatt muss Overhoff nicht verzichten: „Kathrin hat zwar immer noch Probleme mit ihrem Fuß, sie will es aber versuchen.“
Die Ladies hoffen zudem auf rege Unterstützung der heimischen Fans und Zuschauer in ihrem
Kampf um den Klassenerhalt.

Facebook Like