Das Duell mit dem ungeschlagenen Tabellenführer musste man ohne die Leistungsträgerin Frieda Klawonn und Kapitänin Emilia absolvieren, dazu meldete sich Frieda Dreschers am Spieltag ebenfalls krank, dafür spielte erneut die U12 Spielerin Sümeyye mit.
Doch damit nicht genug, denn als die ersten Spielerinnen und Trainer in der Öwen Witt Halle ankamen starte man sich verwundert an. Alles dunkel, kein Lichtschalter ging und auch die Körbe und Tore ließen sich nicht bedienen. Die Öwen Witt Halle hatte kein Strom, also musste man kurzerhand in die Käthe-Kollwitz Halle ausweichen, die zum Glück ja nur ein paar Hundert Meter weiter stand, doch das Chaos war komplett. Eine Anzeige die nicht richtig funktioniert, Kabel die fehlten usw. Eine gute Spielvorbereitung sieht anders aus.
Doch die Gastgeberinnen kamen vorzüglich ins Spiel. Durch Charlotte und Lilly ging man mit 4:0 in Führung und bot dem Favoriten weiter Paroli. Bochum startete den ersten kleinen Run auf 8:12, aber Hagen konterte und glich zum 14:14 wieder aus. Bochum aber war jetzt im Spiel und setzte sich nach den ersten 10 Minuten auf 16:23 ab.
Aber Hagen kam bärenstark aus der Viertelpause. Ein 12:2 Lauf, Lea und Lilly für drei, zweimal Rania und Hagen führte wieder mit 28:25 und die Stimmung im Hagener Block war ausgelassen. Bochum übernahm mit einem eigenen 8:2 Lauf zwar wieder die Führung aber Hagen blieb dran, waren nervig und lästig und verlangtem dem Tabellenführer alles ab. Mit Minus 4 ging es in die Halbzeit.
Das Bochum mit Wut aus der Pause kommen würde war klar. Defensiv legten die Ruhrstädterinnen nochmal einen drauf und Hagen hatte des öfteren Probleme, auch weil die Abstände offensiv nicht stimmte. Bochum nutzte das im Stile eines Tabellenführers aus und zog mit einem 13:0 Lauf auf Minus 17 davon. Danach war das Spiel wieder ausgeglichener und die Hagenerinnen kamen an die Freiwurflinie und verwandelten 4 von 7 und verkürzten vor dem Schlussabschnitt immerhin noch auf Minus 16.
Zwei Bochumer Dreier konterten die Hagener über Lucy und Lilly, aber Bochum zog nochmal an. Ein 8:0 Lauf stellte das 45:71 her. Der Sieger dieses Spiels war entschieden, aber die Hagenerinnen hatten weiter Bock zu zocken. Gerade Lea konnte dreimal nur durch Fouls gestoppt werden und verwandelte alle 6 Freiwürfe traumwandlerisch sicher. Man konnte die letzten fünf Minuten des Spiels also nochmal mit 5 gewinnen und sich so sehr positiv aus diesem Spiel verabschieden.
Für den TSV spielten:
Für den TSV spielten: Wisniewski, L. (14), El-hankouri, R. (7), Melchior, L. (17), Teschner, C. (4), Dagyikar, S., Klagges, L. (9), Sohit, D. (4), Schnier, A.
