Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt letzte Woche in Köln wollten die Hagenerinnen auch das erste Heimspiel der Saison für sich entscheiden. Weiterhin musste man auf Rania (Klassenfahrt) verzichten.
Der Start ins Spiel war dabei sogar noch recht gut. Man konnte frühe Ballgewinne erzielen und sich schnell durch einen 18:0 Lauf absetzen, aber das defensive Reboundverhalten war bereits jetzt ein Punkt, den die Coaches zu bemängeln hatten, dadurch kam Herne nun immer öfter zu punkten und konnte bis zum Viertelende auf 14 Punkte Rückstand verkürzen.
Selbes im zweiten Viertel. Zweite, dritte oder sogar vierte Wurfchancen für Herne, wodurch die Hagenerinnen sich nicht deutlicher absetzen konnten. Zur Halbzeit führte man zwar komfortabel, aber zufrieden war man nicht unbedingt.
Im dritten Viertel steigerte man sich ein wenig. Offensiv spielte man aber häufig zu viel mit dem Kopf durch die Wand, anstatt den Ball nochmal rauszupassen und sie Verteidigung zu bewegen. So setzte man sich auf 31 Punkte vor dem Schlussabschnitt ab.
Im letzten Viertel war drei Minuten alles in Ordnung. Man führte mit 32 Punkte, höchste des Spiels, doch danach wurde die Verteidigung zum Schweizer Käse. Keine Intensität, wenig Bewegung in den Beinen, kein Zurücklaufen und kein Kampf. Herne konnte somit 34 Punkte erzielen und sich am Ende auf 12 Punkte ran kämpfen. Am Ende geht man zwar mit dem Sieg nach Hause, aber gerade diese Sachen müssen in den nächsten Wochen besser werden. Denn wenn man auf den Spielplan schaut, dann tritt man nächste Woche zum Topspiel Erster (Bochum) gegen Zweiter (Hagen) in Bochum an. Die einzigen Teams die noch ohne Niederlage dastehen. Wenn man sich beim Topfavoriten gut verkaufen will, dann muss man defensiv mehr als nur eine Schippe draufpacken.
Für den TSV spielten:
Für den TSV spielten: Wisniewski, L. (37), Dreschers, F., Melchior, L. (16), Teschner, C., Klawonn, F. (27), Poralla, E. (2), Klagges, L. (6), Sohit, D. (2), Schnier, A.
